Auto folieren

Auto folieren – Was ist zu beachten?

Letzte Woche haben wir euch gezeigt, wie ihr euer Auto selber polieren könnt und ob sich ein Gang zum Fachmann lohnt. Diese Woche geht es um das Auto folieren. Auch hier sind Einsparungen möglich, wenn ihr vorsichtig und sorgfältig vorgeht. Wir zeigen euch, wie ihr dieses Unterfangen in Eigenregie bewerkstelligen könnt und was ihr dazu benötigt.

Autofolie bietet Schutz und wertet das Auto optisch auf

Das eigene Fahrzeug mit einer stilvollen Autofolie aufzuwerten – das ist seit Langem absolut im Trend. Es sieht äußerst ansprechend aus und macht den Wagen zum schicken Hingucker. Außerdem bietet die Autofolie sogar einen moderaten Schutz gegen Witterungseinflüsse, Steinschlag und Co. Natürlich kann sie bei Bedarf ohne Weiteres wieder entfernt werden.

Sicherlich ist das Auto folieren in Eigenregie gar nicht so einfach. So ist es beileibe nicht damit getan, sich mit etwas Werkzeug zu „bewaffnen“, um dann schnell mal die Folie aufzukleben. Vielmehr ist es elementar, sich gut auf die bevorstehenden Arbeitsschritte vorzubereiten und dabei grundlegende Aspekte zu beachten. Nur dann wird jeder beim Auto folieren grandiose Resultate erzielen. Wer die Innenfolie nicht selbst anbringen kann oder möchte, der hat die Option, die Arbeit einer erfahrenen Fachwerkstatt zu überlassen. Was sind die Vorteile? Und was spricht für das Auto folieren in Eigenregie? Dieser Artikel klärt auf:

Auf den ersten Blick mag das Auto folieren in Eigenregie günstiger sein, als das Ganze vom Profi durchführen zu lassen. Was aber, wenn das selbstgemachte Ergebnis nicht den hohen Ansprüchen qualitätsbewusster Fahrzeugeigentümer entspricht? Dann heißt es nicht selten: Folie entfernen und neu machen. Somit zahlt man am Ende vielleicht sogar drauf.

Was ist entscheidend beim Auto folieren?

  • – handwerkliches Geschick
  • – Geduld
  • – Reinigungsmittel
  • – das richtige Werkzeug, wie beispielsweise ein Glätter und ein Trocknungsgerät
  • – Trennungsmittel
  • – Kreppband
  • – extra scharfe Messer
  • – hochwertige Folie
  • – die richtige Umgebungstemperatur

 

Vor dem Auto folieren sollte das zu folierende Areal unbedingt gesäubert werden. Verschmutzungen, aber auch Dellen, Rostflecken und Kratzer können das Ergebnis später nämlich negativ beeinflussen. Nach der Reinigung ist es unabdingbar, ein Trennmittel aufzutragen. Gesetzt den Fall, dass die Folie später wieder entfernt werden soll, wird dadurch ein Ablösen der Lackschicht verhindert. Sicherlich sind bereits das Reinigen und das Auftragen des Trennmittels sehr zeitintensiv. Wer jedoch einwandfreie Resultate erzielen will, der ist gut beraten, von Anfang an mit Geduld und Sorgfalt zu Werke zu gehen.

Die ideale Umgebungstemperatur, insbesondere mit Blick auf die Streichfähigkeit der Folie, liegt erfahrungsgemäß bei etwa 22 bis 25 Grad Celsius. Das Auto an der frischen Luft zu folieren, ist nicht nur denkbar ungünstig aufgrund der Tatsache, dass diese Idealtemperatur draußen nicht bei jeder Jahreszeit gegeben ist. Sondern gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass umherfliegende Staub- und Schmutzpartikel leicht auf dem Lack ablagern können.

Die ersten Schritte beim Auto folieren

Vor dem Auto folieren muss die Folie ausgemessen und dann passend zugeschnitten werden. Kommt dabei ein extra scharfes Skalpellmesser zum Einsatz, sind glatte, präzise Schnitte so gut wie sicher. Man sollte überdies nicht vergessen, die Kantenbereiche mit dickem Kreppband abzukleben. Auf diese Weise können mögliche Beschädigungen des Lacks verhindert werden. Beim eigentlichen Foliervorgang ist darauf zu achten, dass die Folie von innen nach außen hin verlegt wird. Dabei fängt man am besten an den größeren Flächen an. Dabei kommt zunächst der Föhn zum Einsatz, mit welchem die Folie auf Temperatur gebracht wird. Dieser Vorgang hilft, dass sie weicher, geschmeidiger und leichter spannbar ist. Vor allem in Ecken- und Kantenbereichen ist dies ein entscheidender Vorteil.

Abschließender Tipp: Lufteinschlüsse lassen sich meist nicht vermeiden. Oft verschwinden diese kleinen Bläschen allerdings von selbst. Wenn nicht, hilft es, diese mit einer dünnen Nadel aufzustechen und glattzustreichen.

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