Mit dem richtigen Motoröl Benzin sparen

Mit dem richtigen Motoröl Benzin sparen?

Grundsätzlich kann man mit dem richtigen Motoröl Benzin oder Diesel sparen. Durch die Verwendung spezieller Leichtlauföle ist eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs möglich. Wie viel man an der Tankstelle sparen kann, ist jedoch abhängig von verschiedenen Faktoren. Dazu zählen die jährliche Fahrleistung, das Alter des Fahrzeugs und wo das Fahrzeug vorwiegend gefahren wird.

Warum kann man mit einem Leichtlauföl Benzin oder Diesel sparen?

Leichtlauföle sind dünnflüssige Motoröle auf der Basis von synthetischen oder teilsynthetischen Ölen. Ihnen werden spezielle Additive zur Reduzierung der Reibung hinzugefügt. Je geringer die Reibung ist, um so weniger Energie und damit Benzin oder Diesel wird für die Überwindung der Reibung benötigt und steht für die Fortbewegung zur Verfügung.

Das Prinzip, das hinter Leichtlaufölen steckt, ist also ganz einfach. Leichtlauföle zählen zu den Mehrbereichsölen, die sowohl im Sommer wie auch bei tiefen Minusgraden im Winter für eine optimale Schmierung des Motors sorgen.

Typische Leichtlauföle sind mit einer Viskosität von 0 W oder 5 W für mit Benzin oder Diesel betriebene Fahrzeuge an jeder Tankstelle erhältlich. Allerdings ist der Preis für einen Liter Leichtlauföl etwa doppelt so hoch, wie der für einen Liter normales Mehrbereichsöl.

Wie viel Benzin oder Diesel kann man mit einem Leichtlauföl sparen?

Mit einem Leichtlauföl können, je nach Nutzung eines PKW, bis zu 6% Benzin bzw. Diesel eingespart werden. Das größte Einsparpotenzial bieten Leichtlauföle während der Warmlaufphase des Motors und generell bei tiefen Temperaturen im Winter.

Das bedeutet, wenn das Fahrzeug häufig nur für Kurzstecken und überwiegend im Stadtverkehr genutzt wird, ist eine Einsparung von bis zu 6% möglich. Wird das Fahrzeug mehrheitlich für Langstrecken- und Autobahnfahrten genutzt, sparen Leichtlauföle immerhin noch bis zu 2% Benzin oder Diesel.
Bei modernen Motoren mit langen Ölwechselintervallen und einem geringen Ölverbrauch lohnt sich der Umstieg auf ein Leichtlauföl eher, als bei PKWs älterer Baujahre, bei denen zwischen den Ölwechseln der ein oder andere Liter Motoröl an der Tankstelle nachgefüllt werden muss.

Nicht jedes Motoröl ist für jeden Motor geeignet

Bevor man beim nächsten Ölwechsel an der Tankstelle auf ein Leichtlauföl umsteigt, sollte man unbedingt in der Bedienungsanleitung nachsehen, welches Motoröl vom Fahrzeughersteller für das eigene Fahrzeug freigegeben ist. Nicht jedes Leichtlauföl ist für jeden Motor zugelassen und geeignet. Unterschiede gibt es auch bei Leichtlaufölen für Diesel und Benziner. Darauf sollte man beim Kauf eines Motoröls an der Tankstelle achten.

Die Mehrkosten für ein Leichtlauföl machen sich durch ein oder zwei Tankstellenbesuche weniger im Jahr schnell bezahlt. Zudem reduziert ein Leichtlauföl bei häufigen Kaltstarts den Motorverschleiß. Dadurch steigt die Lebensdauer des Motors und nicht zuletzt wird die Umwelt entlastet.

 

 

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