Sprit sparen mit dem optimalen Reifendruck

Sprit sparen mit dem optimalen Reifendruck

Viele Autofahrer tun es zu selten: regelmäßig den Luftdruck der Reifen überprüfen. Ein falscher Reifendruck kann sich äußerst negativ auf den Spritverbrauch auswirken und so nachhaltig unnötige Kosten verursachen, die man mit minimalem Aufwand abwenden kann. Inwiefern man mit dem richtigen Reifendruck Benzin bzw. Diesel sparen kann, klärt dieser Artikel.

Ein falscher Reifendruck birgt viele Gefahren

Wenn man den vorgeschriebenen Mindestluftdruck bei der Autobereifung nicht einhält, dann liegen die Autoreifen mit einer viel größeren Fläche auf der Straße, was etliche Nachteile mit sich bringt. Durch einen niedrigen Reifendruck wird nämlich der Rollwiederstand erhöht, weswegen sich der Autoreifen mehr als üblich erhitzt, was wiederum zu einem schnelleren Verschleiß der Reifen führt.

Im schlimmsten Fall kann ein niedriger Luftdruck der Reifen sogar zu einem Reifenplatzer führen. Des Weiteren verschlechtern sich dadurch die Fahreigenschaften des Autos. Das kann zu einer schlechteren Spursicherheit und einem längeren Bremsweg führen.

Sprit sparen mit dem richtigen Reifendruck

Neben den Auswirkungen auf die Fahrsicherheit, hilft ein richtiger Reifendruck Spritkosten zu sparen. Denn wenn der Druck zu niedrig ist, dann muss der Motor mehr Kraft generieren, um den erhöhten Rollwiderstand auszugleichen. Dies treibt den Benzin- bzw. Dieselverbrauch in die Höhe.

Mit einem richtigen Reifendruck kann man bis zu 0,3 Liter Sprit pro 100 Kilometer sparen. Die Kontrolle des Luftdrucks ist eine ziemlich unkomplizierte Angelegenheit, die man als Autofahrer selbst schnell und einfach durchführen kann.

Für die regelmäßige Kontrolle des Reifendrucks wird lediglich ein gewöhnlicher Luftdruck-Prüfer benötigt, den man an sämtlichen Tankstellen findet oder im Fachhandel kaufen kann.

Die Herstellerangaben zum Reifendruck findet man übrigens bei den meisten Fahrzeugen auf der Innenseite des Tankdeckels. Dort finden sich zwei Angaben:

  • Der normale Reifendruck und
  • der maximale Reifendruck
  • An die Herstellerangaben über den optimalen Reifendruck sollte man sich nicht unbedingt halten. Denn der optimale Druck ist nicht der empfohlene Wert des Herstellers, sondern ein Wert der leicht über den Herstellerangaben liegt. Selbst der ADAC hat kürzlich die Empfehlung herausgegeben, Autoreifen nicht auf den vorgeschriebenen Wert aufzupumpen, sondern etwa 0,2 Bar darüber, um optimal Sprit zu sparen.

    Optimal an Benzin bzw. Diesel sparen mit einer regelmäßigen Reifendruckkontrolle

    Um ein optimales Ergebnis zu erzielen und möglichst viel Geld zu sparen, sollte man den Reifendruck etwa alle 14 Tage prüfen und bei Bedarf sofort nachpumpen.

    Fazit: Um bestmöglich Diesel bzw. Benzin zu sparen, sollte der Reifendruck immer auf dem maximalen Wert gehalten werden. Dadurch wird nämlich der Rollwiderstand minimiert, was für einen geringeren Sprit-Verbrauch sorgt. Mit einem optimalen Reifendruck lässt sich nicht nur Geld sparen, sondern auch etwas für die Sicherheit und Umwelt tun.

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